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<title>01# Leibniz-Edition Digital. Erste Reihe: Allgemeiner, politischer und historischer Briefwechsel</title>
<link>https://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?rd-11858/00-001S-0000-0006-AB17-A</link>
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<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 05:48:56 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-04-13T05:48:56Z</dc:date>
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<title>Siebenundzwanzigster Band: Januar – Dezember 1707</title>
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<description>Siebenundzwanzigster Band: Januar – Dezember 1707
Leibniz, Gottfried Wilhelm
Der Band umfasst Leibniz' Korrespondenz im gesamten Jahr 1707. Sie steht zunächst im Zeichen der über Erwarten reibungslos verlaufenden, noch im Frühjahr abgeschlossenen englisch-schottischen Unionsverhandlungen. Weit mehr Raum noch beansprucht der Spanische Erbfolgekrieg: Hier müssen die Alliierten nach den großen militärischen Erfolgen des vergangenen Jahres und der französischen Generalkapitulation in Mailand vom März 1707 an mehreren Fronten Rückschläge hinnehmen, während der Nordische Krieg für fast ein Jahr zum Stillstand gekommen ist. König Karl XII. hat sich in Sachsen festgesetzt, zum Leidwesen der Bevölkerung besonders des Leipziger Raums, und erwirbt zugleich größte Sympathien im protestantischen Lager mittels der Durchsetzung der Altranstädter Konvention, die der habsburgischen Gegenreformation in Schlesien ein Ende bereitet. Von all dem legen besonders die Korrespondentenbriefe beredtes Zeugnis ab. Leibniz selbst, der immer wieder mit Unpässlichkeit und Beschwerden zu kämpfen hat, ist während mehr als der Hälfte des Berichtszeitraums von Hannover abwesend: Bis Ende Mai noch hält er sich in Berlin und Umgebung auf und reist dann mit zahlreichen Zwischenstationen durch den mitteldeutschen Raum zurück nach Hannover, wo er erst Mitte Juni eintrifft, um bereits im September wieder für mehrere Wochen über Wolfenbüttel Richtung Kassel unterwegs zu sein. Unter diesen Umständen leidet die Korrespondenz, viel bleibt in Hannover liegen. Doch während er im ersten Halbjahr nicht nur die historische Arbeit, sondern auch die Bewirtschaftung seines Gartens in Hannover im Wesentlichen J. F. Hodann und seinem Hausstand überlässt und sich selbst offenbar vorwiegend Sozietätsangelegenheiten widmet, pflegt er auch im weiteren Verlauf unseres Berichtszeitraums eine Reihe von Korrespondenzen von großer thematischer Vielfalt. Unter den neu gewonnenen Briefpartnern sind Ch. Ancillon und J. A. Fabricius hervorzuheben.
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<pubDate>Sun, 01 Jan 2023 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2023-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Sechsundzwanzigster Band: Mai – Dezember 1706</title>
<link>https://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?rd-11858/2528</link>
<description>Sechsundzwanzigster Band: Mai – Dezember 1706
Leibniz, Gottfried Wilhelm
Die Monate von Mai bis Dezember 1706 sind geprägt von Ereignissen auf dem diplomatischen Parkett der in der Großen Allianz im Spanischen Erbfolgekrieg verbundenen Höfe wie auf den Kriegsschauplätzen von Spanien bis zum Baltikum. Eine Wende im Nordischen Krieg findet mit dem Einmarsch schwedischer Truppen in Sachsen allerdings mitten im Reich statt. Das widersprüchliche Agieren Polen-Sachsens nach Abschluss des Friedens von Altranstädt im September 1706 wirkt auf die Zeitgenossen befremdlich. In den Juni 1706 fällt nicht nur der Besuch einer englischen Gesandtschaft in Hannover mit Urkunden zur hannoverschen Sukzession. Mitte des Monats wird auch der preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm mit Hannovers Kurprinzessin Sophie Dorothea verlobt. Die Korrespondenz spiegelt Leibniz' politische, auch kirchenpolitische Initiativen in Richtung des Londoner wie des Berliner Hofes. Im weiten Spektrum seiner gelehrten Korrespondenz nimmt das Buchwesen großen Raum ein. Die Berliner Sozietät erhält mit ersten Beiträgen zu den Miscellanea Berolinensia neue Impulse. Der Historiker Leibniz ist mit den Scriptores rerum Brunsvicensium und den Annales Imperii präsent.
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<pubDate>Sat, 01 Jan 2022 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2022-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Zweiundzwanzigster Band: Januar – Dezember 1703</title>
<link>https://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?rd-11858/2440</link>
<description>Zweiundzwanzigster Band: Januar – Dezember 1703
Leibniz, Gottfried Wilhelm
Dass der Band mit insgesamt 451 Stücken ausnahmsweise ein ganzes Jahr umfasst, kommt nicht von ungefähr. Leibniz’ Korrespondenz ist weniger dicht als in den Vorjahren; er selbst sieht sich geradezu abgeschnitten von „nova literaria“. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur; die von ihm selbst angeführten gesundheitlichen Probleme dürften (auch wenn sie ihn von nun an bis zu seinem Lebensende begleiten werden) nur eine Nebenrolle gespielt haben. Vor allem sehen wir Leibniz in diesem Jahr, das er zu fast gleichen Teilen an den Höfen zu Berlin/Lietzenburg und Hannover/Herrenhausen verbringt, in einem fruchtbaren, absorbierenden Schaffensprozess. Einbezogen in die philosophischen Dispute am Hofe der preußischen Königin, und auch nach der Rückkehr nach Hannover im Dialog mit ihr gibt er mehreren Vorträgen (darunter der zunächst für diesen Hof bestimmten „Méditation sur la notion commune de la justice“) Schriftform. Auch die Auseinandersetzung mit John Locke (und ebenso mit François Lamy) nimmt, in den Briefen gespiegelt, Gestalt an. Aus dem Austausch mit dem Chinamissionar Bouvet über anscheinende Parallelen zwischen dem binären Zahlensystem und den Hexagrammen des Yijing erwächst der „Essay d’une nouvelle sciences des nombres“. Auch wenn die welfische Hausgeschichte fast nur in den Briefen des Amanuensis Eckhart präsent ist, kündigt sich eine wesentliche Vorleistung dazu an: die Quellenedition „Scriptores rerum Brunsvicensium“, deren Konkretisierung den Band hindurch zu verfolgen ist. Hemmend auf den Austausch in der Gelehrtenrepublik dürfte sich auch die Tagespolitik ausgewirkt haben, insbesondere die beiden großen europäischen Kriege. Der Spanische Erbfolgekrieg bringt Einschränkungen des Briefverkehrs mit sich; zusammen mit dem (3.) Nordischen Krieg steht er bei Leibniz und vielen Korrespondenten im Zentrum des Interesses. In der ersten Jahreshälfte lässt sich seine Information zum politischen Geschehen minutiös verfolgen anhand der Berichte, die ihm durch eine hannoversche Nachrichtenagentur zukommen – zusammen mit Mitteilungen vom Geschehen am dortigen Hofe. Damit bietet der Band reiches Quellenmaterial zur hannoverschen Hof- und Stadtgeschichte. Leibniz selbst ist interessierter Beobachter des politischen Geschehens und agiert gelegentlich aus dem Hintergrund: wie mit einer anonymen Polemik für die Rechte des neuen habsburgischen (Gegen-)Königs in Spanien oder der Verteidigung unglücklichen militärischen Agierens Braunschweig-Lüneburgs im Spanischen Erbfolgekrieg gegenüber westeuropäischen Korrespondenten. Eine kleine Rolle kommt ihm zu bei der Aussöhnung zwischen den Welfenhöfen und der Beseitigung von Differenzen zwischen Hannover und Berlin. In den Augen manches Korrespondenten schwankt Leibniz zwischen diesen beiden Herren. Tatsächlich – dies lässt der Band deutlich erkennen – gelten seine (nach außen gut verschleierten) Wechselabsichten einem anderen Hof, dem sächsisch-polnischen Augusts II. In diesem Zusammenhang steht auch eines der großen Projekte, das fortan verfolgt wird: die Seidenzucht. Leibniz versucht sie nicht nur im Kurfürstentum Sachsen, sondern gleichzeitig auch in Brandenburg zu etablieren – sein spätes Diktum von seiner Freiheit von jeglicher territorialen Bindung quasi vorwegnehmend.
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<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2011-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Einundzwanzigster Band: April – Dezember 1702</title>
<link>https://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?rd-11858/2439</link>
<description>Einundzwanzigster Band: April – Dezember 1702
Leibniz, Gottfried Wilhelm
Mitte Januar 1702 aus Berlin nach Hannover zurückgekehrt, erhält Leibniz bereits Anfang April eine erneute Einladung der preußischen Königin in die Sommerresidenz Lietzenburg. Leibniz kann jedoch erst Anfang Juni dorthin aufbrechen und besucht auf dem Wege Herzog Anton Ulrich, der während der Besetzung seines Landes am 19./20. März geflohen war und nunmehr nach Wolfenbüttel zurückgekehrt ist. Die lange, sich ein Jahr hinziehende Abwesenheit von Hannover hat eine dichte Korrespondenz – insbesondere mit Kurfürstin Sophie und dem hannoverschen „Journalisten“ G. Guidi – zur Folge, in der neben häuslichen und lokalen Angelegenheiten in Hannover aktuelle Ereignisse des Spanischen Erbfolgekrieges und des Nordischen Krieges die beherrschenden Themen sind. Durch M. J. von der Schulenburg, der als Generalleutnant in der Armee Augusts des Starken die Niederlage gegen Karl XII. von Schweden bei Kliszów (19. Juli) hautnah erlebt, wird Leibniz aus erster Hand über die militärische Lage in Polen informiert. In Berlin sucht Leibniz mit neuen Finanzierungsprojekten (Seidenziehung und „Feuerspritzen“) die nur schleppend in Gang kommenden Aktivitäten der Sozietät der Wissenschaften voranzubringen; außerdem widmet er sich weiterhin der innerprotestantischen Kirchenunion, verfasst ein wohlwollend aufgenommenes Gutachten für Friedrich I. in dessen Streit mit dem Haus Nassau-Diez um die Oranische Erbschaft und sucht nochmals Licht in die undurchsichtige Affäre um den Goldmacher J. F. Böttger zu bringen. Mit der „Lettre touchant ce qui est independant des Sens et de la Matiere“, welche die Kernaussagen der „Nouveaux essais sur l’entendement humain“ vorwegnimmt, erläutert Leibniz Königin Sophie Charlotte die Grundpositionen seiner eigenen Philosophie und verteidigt diese im Disput mit dem in Lietzenburg weilenden John Toland gegen dessen sensualistische Einwände.
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<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2012-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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